Bettlektüre mal anders

Vor dem Schlafengehen kann man entweder fernsehen, Musik hören oder ein Buch lesen. Letzteres werden jedoch nur noch die Wenigsten so handhaben, was ich sehr schade finde.
Versinken wir vorm Zubettgehen in eine Traumgeschichte, werden wir automatisch müder und können viel besser schlafen, als würden wir uns nach dem Anschauen eines Thrillers direkt in die Hasena Betten legen. Dennoch kann man das Wort „Bettlektüre“ auch anders verstehen, nämlich im Bezug auf meine Verwendung. Denn ich baue natürlich auch mein Bett aus Büchern, aber nicht in dem Sinne, wie Sie vielleicht denken. Mein Bett dient eher als großes Bücherregal, indem überall Lücken in den Holzrahmen eingearbeitet wurden. Rechts, vorne und links ist nun ausreichend Platz für meine Bücher, sodass man viel Raum für große und sperrige Bücherregale spart. Das Schafft ein modernes Ambiente, ist dennoch ausgefallen und bringt Ordnung und Ruhe in den Raum.

Und braucht man dies dennoch, kann man auch hier wieder Bücher zum Bauen verwenden, um einzigartige Designs zu erzeugen, die sich dann am besten auch in Sideboards, Schränken und anderen Möbeln wiederfinden. Das Wichtigste ist immer, Ideen zu haben. Denn es ist alles möglich, wenn man es sich nur vorstellen kann. Damit nicht jeder gleich die Bücher zu Gesicht bekommt, baute ich zusätzlich noch Türen vor die Bettöffnungen und zusätzliche Schubladen für Bettwäsche und andere Bettutensilien ein. Dazu dekoriere ich in der Weihnachtszeit dann alles mit Räuchermännchen, einem Schwibbogen und anderen Weihnachtsartikeln, lese ein schönes Buch und kuschle mich in mein innovatives Bett, das ich selbst gebaut habe. Das Bücher-Unikat ist meine private Schlafstätte, die ich nie mehr hergebe, wie auch nicht meine anderen zahlreichen Ideen, die alle irgendwie mit Literatur und Büchern zu tun haben.

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